Abstract

Technische Ausrüstung im Fokus der Energiewende

Ein nachhaltiges Gebäude hat einen geringen Energieaufwand bei bestmöglichen Raumkonditionen, ist sehr schadstoffarm, ist rückbaubar und recyclefähig hergestellt und verfügt über Monitoring Systeme zur Betriebsoptimierung und Überwachung. Zudem sollte es netzdienlich sein, also mithilfe von Speichersystemen Überschussenergie aus dem  Netz zwischenspeichern und bei Bedarf entweder einsetzen oder   in das Netz zur Lastminimierung zurückgeben.
Aus diesem Anspruch leiten sich Energiekonzepte ab, die unterschiedliche Konsequenzen für die Planung und Umsetzung haben. Aus langjährigen Forschungsergebnissen werden Erfahrungen aus Monitoringprojekten und Untersuchungen aus Simulationen für zukünftige Gebäude abgeleitet. Die Ergebnisse eines aktuellen Forschungsprojektes zum Einsatz von Batteriespeichersystemen zur Flexibilisierung der Verbraucher im Gebäudesektor schliesst die Betrachtung ab.

Univ.-Prof. Dr.-Ing.

Dirk Bohne

 

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dirk Bohne studierte Allgemeiner Maschinenbau an derUniversität Siegen 1976-1982 (Dipl.-Ing.), wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Fluid- und Thermodynamik Universität Siege, Promotion 1985.

Danach selbständig mit einer Ingenieurgesellschaft für Gebäudetechnik in Siegen, weitere Ingenieurgesellschaften in Düsseldorf und Berlin. Seit 1997 Universitätsprofessor an der Universität Siegen für die Fächer Technischer Ausbau und Bauklimatik. Seit 2005 bis heute Universitätsprofessor für Gebäudetechnik an der Leibniz Universität Hannover, Fakultät für Architektur und Landschaft.

 

Leibniz Universität Hannover

Institut für Entwerfen und Konstruieren

Herrenhäuserstr. 8

D 30419 Hannover